MØn 2014

…… MØn
….. die Sauerland Flyfisher
….. und der Wind

aber nun der Reihe nach…..

Der Anreisetag….. oder bekommen wir wirklich alles mit

Samstagsmorgen 7:00 Uhr in Dortmund, heute sollte es losgehen Richtung MØn auf Meerforellen.

Von dieser Reise waren natürlich unseren letzten Stammtische geprägt, es wurde das Tackle optimiert, die "wichtigsten" Fliegen nachgebunden und logistisch alles besprochen. Unser Siggi hatte es auch wieder Generalstabsmäßig vorbereitet, er hatte sich nicht nur durch die Ferienhäuserkataloge gekämpft, um den optimalen Ausgangspunkt für unsere Tripps zu finden. Sondern er hatte sich den Angelführer mit den "geheimen" Angelplätzen auf MØn besorgt und  die Insel  karthografisch bis auf den letzten Weg ausgedruckt.
…. supi Siggi, danke dafür.

So, wurden nun morgens die Autos beladen und und es ging los Richtung Dänemark, aber trotz aller Vorplanungen hat man immer noch das Gefühl man hätte etwas wichtiges vergessen. smiley Zwischendurch wurde noch unser Angelkollege Bernhard eingesammelt, welcher sich mit seinem Wohnmobil in unseren Konvoi einreite. Am Ziel angekommen wurde erst einmal das Haus besichtigt und die Zimmerverteilung stand nun an. Aber wie sollten wir die Zimmer aufteilen, so wurde entschieden der lauteste Schnarcher kommt in äußerste Zimmersmiley . Als diese Hürde auch geschafft war, wurden die Sachen aus den Autos geholt und auf die Zimmer verteilt. Der erste Kaffee wurde gekocht und das Abenteuer MØn 2014 konnte beginnen.

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Aber schon bei dem ersten Kaffee auf MØn wurden die ersten von uns nervös und konnten nicht ruhig auf ihrem Stuhl sitzen bleiben und so  hies es ab in die Watsachen und runter an unserem Hausstrand. Eine ansprechende Strecke, auch mit verschiedenen Untergründen und Wellenbrechen an denen man es versuchen kann. Aber leider konnte man dieser Abend nur zum "Warm werfen" nutzen. Abends im Haus wude dann schon mal über den nächsten Tag und seine Angelstellen diskutiert…….

Sonntag…..

morgens wurde erst einmal gemütlich gefrühstück, der heutige Tag besprochen und die Angelplätze ausgewählt. Da wir hierbei noch gar keine Erfahrung auf MØn hatten wurde anhand des Angelführers und der Windrichtung entschieden. Unsere Wahl viel  auf Mad´s Klint und frisch gestärkt starteten wir los. Unser Problem war nur das wir uns mit drei Autos auf den Weg gemacht hatten und die Anfahrt zu den beschriebenen Angelplätze nicht immer so gut zu befahren waren.
Mad´s Klint…..eine schöne Küste, teilweise mit hohen Klippen/Abbrüchen, zu unserer Zeit war es bis auf ein zwei einheimische Angler ruhig und wir hatten einen großen Abschnitt für uns. Wenn man an der Klippenkante entlang geht, hat man einen super Überblick über den Streckenabschnitt, nur man muss sich die Stelle merken wo man rauf und später wieder runtergehen konnte.
Unterschiedliche Untergründe boten sich uns, die Möglichkeit am Ufer entlang zugehen ließen einige von uns richtig Strecke machen. Und ihre Mühe wurde auch belohnt,  Stefan fing eine Meerforelle von 60 cm, Roland und Frank die kleineren Geschwister davon. Petri dazu….

 

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Nach diesem erfolgreichen Start ging es erst einmal zurück ins Ferienhaus. Und bei einer Tasse Kaffee auf der Terrasse wurde dann das nächste Angelziel ausgesucht.
Die Wahl fiel auf Pomlerende, ein optisch sehr ansprechender Platz, mit unterschiedlichen Untergründen und gut zum waten…..wenn, ja wenn man die steile Holztreppen geschafft hat. Der Abstieg hier ist mit Vorsicht zu genießen, vorallen wenn man wie wir, schon Watzeug trägt und die Stufen vielleicht noch feucht sind.
Es bot sich uns eine kleine Bucht, welche laut Beschreibung eine optimale Stelle für Meerforellen sein sollte. Eigentlich auch schön zu befischen, aber durch die starke Trübung heute, war einmal das fischen schwieriger und auch das waten da man nicht sah wo es im Wasser weiter ging. Und so hies es nach einiger Zeit, Treppen hochgekrakzeln und ab nach Hause.
Belohnt wurden wir dann für unsere Mühen aber noch doch durch eine Einladung zu einem ausgiebigen Abendessen vom Bernhard. Danke….

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Montag……. oder der frühe Vogel

Heute hatten wir uns zu dritt mal auf geraft um es mal ganz früh an unserem Strand versuchen. Also hies es den Kaffe schnell geleert, die Wathose angezogen und ab an den Strand.
Das Wetter zeigt sich von seiner kühleren Seite, denn auf unseren zum trocknen auf der Terrasse ausgelegten Wathosen hatte sich Raureif gebildet. …… brrrr

Aber frohen Mutes ging es runter zum Strand  und nach leider ca 2-3 Stunden erfolglos fischen, ging es wieder zurück, um die Daheimgebliebenen zu wecken.

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Bei einem gemütlichen Aufwärmfrühstück wurde dann über den weiteren Tageablauf diskutiert. Ein Anlaufpunkt war Rytzebaek Strand, optisch wieder eine sehr schöne weitläufige Stelle.
Die Mühe, des Fisches der tausend Würfe, wurden beim Bernhard, mit 4 Meeeforellen belohnt. Gefischt nach seinem Motto ….
" Polar Magnus, schnell eingestrippt, damit die Mefo´s nicht erkennen wie schlecht die gebunden sind" 

Stefan `s Mühen wurden mit einem Seeskorpion an der Fliege belohnt. Nach einigen Stunden des Fischen, zwischendurch ausruhen und die Landschaft genießen….ging es wieder zurück zum Haus, mit kurzen Zwischenstopp um Holzkohle einzukaufen, denn heute Abend wollten wir mal den hauseigenen Grill anwerfen.

Aber der Laden hatte uns wohl nur die "gute" Kohle verkauft, denn sie lies sich nur nach großem Einsatz unseres Bernhards dazu überreden, die benötigte Hitze abzugeben. Und so war heute Kopflampengrillen angesagt…. wir wurden dann aber belohnt durch ein reichhaltiges Männermahl. Untermalt wurde der Abend durch ein bischen Livemusik vom Stefan…. und irgendwann saßen alle in Gedanken auf ihren Plätzen, lauschten der Musik…….

     
     
     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag….
Nach dem Frühstück, musste uns leider unser Angelkollege Bernhard aus beruflichen Gründen  leider schon verlassen und so machte er sich am Morgen mit seinem Wohnmobil auf in Richtung Heimat. Wir andere packten unser Tackle zusammen und machten uns mit zwei Autos auf den Weg,

 

Mittwoch….
Morgens beim Frühstück, die übliche Lagebesprechung, der Blick auf die Windfahne des Nachbarns verhies nichts Gutes. Nach einem gemütlichen Morgen, einige von uns banden noch ein paar Magnusse nach, ging es dann los in den Angeltag.

 

Donnerstag….
….der erste Blick vor der ersten Tasse Kaffee, genau…. er ging wieder auf die Windfahne des Nachbarn. Nach einem ausgiebigen Frühstück und der Diskussion über den nächsten Angelplatz ging es Richtung Faro, der kleinen Insel unterhalb der Autobahnbrücke. Hier kann man gut parken und kommt auch vernünftig ans Wasser. Das hat natürlich zur Folge das man bestimmt nicht alleine hier fischt. Hier gibt es Bereiche mit Tangfelder, mit Kiesbänken und Richtung Bogo einen sehr flachen Bereich, an dem man sehr weit rauswaten konnte. Hier war es auch ein bischen windstiller und die Mühen vom Stefan wurden belohnt….ein Polar Magnus konnte eine MeFo überlisten.

   
   
   

 

 

 

 

 

Freitag….

WindfahneUnser Blick ging natürlich morgens wieder sofort auf unsere Windfahne und diese verhies nichts gutes. Sie stand fast waagerecht im Ostwind, zeitweise wickelte die Windböe sie sogar um den Fahnenmast. Dementsprechend waren natürlich auch die Gesichter beim Frühstück. Also waren unsere Angelplätze schon automatisch reduziert. Nachdem wir einige der uns bekannten Stellen angefahren hatten, z.B. an der alten Fabrik. Aber der Wind zu stark war, die Wellen zu hoch und dementsprechend das Wasser auch zu getrübt….entschlossen wir uns nach Farö zu fahren. Dort an der großen Brücke, gab es….so hofften wir, einige windstillere Stellen. Aber der Wind war auch hier so stark, das nur die Kitesurfer heute ihren Spass hatten. Wir versuchten es doch dann noch an ein zwei Stellen hier, aber die Wind war zu stark und machte ein Werfen fast unmöglich. Und so packten wir unser Tackle wieder ein…. und in losgischerweise gedrücker Stimmung, besprachen wir den weiteren Verlauf. Wir beschlossen noch ein zwei Stellen auszusuchen, aber nachdem wir dann erfolglos diese abgegrasst hatten, hier sich aber das gleiche Bild bot, ging es wieder zuück zum Ferienhaus.

     
     
     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Stimmung war nach unserer "Mittagspause" natürlich immer noch gedrückt und anhand unseres Windbarometers konnten wir erkennen das der Wind auch nicht abgenommen hatte.
Deswegen entschieden wir uns den Rest des Tages auf Sight Seeing zu machen. Wenn man auf MØn ist sollte man wenigstens einmal auch die Kreidefelsen MØn´s Klint besichtigt haben.
Eine tolle Sehenswürdigkeit, mit einem tollen, heute natürlich stürmischen Ausblick. Und wenn man in der körperlichen Verfassung ist, es sich zu traut die Treppen runter und natürlich auch wieder hoch zu gehen…. gibt es tolle Bilder fürs Auge, für die Kamera und für die Seele.

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Abreisetag….

Heute morgen hies es nur noch, Aufstehen, gemeinsames Frühstücken, einmal durchwischen und dann ab Richtung Heimat.

Resumee….

MØn ist eine schöne kleine Insel, Landschaftlich toll, es gibt viele verschiedene Angelstellen, flache Uferbereiche, Tigergrund und auch tiefe Bereiche. Nur ist man hier vom Wind sehr abhängig, man kann wohl die Küstenseite wechseln, aber das Wasser ist durch den hohen Kreideanteil stellenweise sehr lange eingetrübt.

Outtakes….

Schöne Zitate unserer Reise:

"Wo fahren wir denn hin?"….. "Mir egal."….. "Ok, dann fahren wir Dir hinterher."

"Ich strippe etwas schneller ein, damit die MeFo nicht sieht wie schlecht die Fliege gebunden ist"

"Alle Muster gehen, hauptsache Polar Magnus"