Was ist eigentlich Fliegenfischen

….. der Name Fliegenfischen kommt von den Fliegen oder Insekten Imitationen mit denen man am Wasser angelt.

Fliegenfischen unterscheidet sich von den anderen Angelmethoden dadurch, dass hier nicht durch das Gewicht welches man an die Schnur tüddelt geworfen wird, hier wäre es ja nur ne kleine Fliege/Nymphe. Sondern wird hier beim Werfen das Gewicht der Schnur ausgenutzt, mit den richtigen Wurftechniken und den richtigen Angelruten, bekommt man die Fliege aus das Wasser.

Obwohl man mit dem Fliegenfischen, das Fischen auf Salmoniden verbindet. Z.B. an den Lachsflüssen in Norwegen, Amerika oder Schottland. Ist es eigentlich an allen Gewässern möglich, es muss vielleicht nur die Wurftechnik angepasst werden. Auch kann man beim Fliegenfischen fast allen Fischearten nachstellen, je nachdem was für eine Fliege oder Nymphe man am Vorfach hat. Aber die meistens Fische denen nachgesteltlt wird sind immer noch die Salmoniden z.B. Äsche, Forelle, Lachs.

In den letzten Jahren wird aber auch immer mehr auf Hecht mit der Fliege gefischt, aber hier braucht man dann aber auch entsprechendes Tackle dafür.


Beim Fliegenfischen gibt es eigentlich vier Hauptgruppen an Fliegenmustern mit denen man fischt.

  • Trockenfliegen
  • Nassfliegen
  • Nymphen
  • Streamer

Bei den Trockenfliege werden künstliche Fliegen benutzt, welche durch ihr verwendetes Material und die Bindentechniken, an der Wasseroberfläche schwimmen. Hiermit wird hauptsächlich  gefischt wenn die Fische aufsteigen und ihr Futter von der Wasseroberflächen aufnehmen.

Mit Nassfliegen angeln ist die älteste Variante des Fliegenfischens. Die Nassfliege schwimmt im Oberflächenfilm des Wassers und soll ein totes, leicht untergangenes Insekt darstellen. Oft kann man das auch simulieren mit einer normalen Trockenfliegen, wenn man sie leicht unter Wasser zieht beim Einholen.

Die Nymphe benutz man um in die Tiefe zu gehen, sie sollen Larven imitieren oder Bachflohkrebse. Hierzu ist dann die Nymphe beim Binden beschwert worden damit sie untertaucht oder einige benutzen ein Bleichkorn auf dem Vorfach damit sie mit der Nymphe runterkommen. Bei dieser Angeltechnik ist es schwierig die Bisse zu bemerken, man sieht ja nichts und deswegen wird oft mit einem Bissanzeiger auf der Schnur gearbeitet, oder mit einer zweiten Indikatorfliege.

Mit Streamern, welche oft kleine Futterfische, Mäuse oder ähnliches darstellen sollen, wird den Raubfischen nachgestellt. Und oft wird durch die Reizwirkung des Streamers ein Beissreflex aufgelöst. Hierbei wird mit kräftigeren Ruten gefischt und dem Köder wird durch das Einstrippen Leben eingehaucht.


Als Resüme kann man sagen, das beim Fliegenfischen für jeden Angeltypen etwas dabei ist.